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            KT-Newsletter 4/2015


Wie Sie bereits informiert wurden, finden am 23. November 2015 im Wilhelm-Exner-Haus - EH05 der Universität für Bodenkultur Wien, Peter-Jordan-Straße 82, 1190 Wien, ab 13:00 Uhr

• das 29. Seminar „Kulturtechnik und Wasserwirtschaft heute“ zum Thema: „BodenWasser - Monitoring und Schutz“ sowie

• die Vollversammlung des Verbandes der Absolventinnen und Absolventen der Studien für Kulturtechnik und Wasserwirtschaft (Beginn ca. 17:00 Uhr)

statt, zu denen wir Sie hiermit nochmals sehr herzlich einladen möchten.

Im Anschluss an die Vollversammlung (ab ca. 18:30 Uhr) laden wir alle Verbandsmitglieder zu einem gemütlichen Ausklang mit freundlicher Unterstützung der ARA Altstoff Recycling Austria AG ein.

Das Seminarprogramm im Detail finden Sie unter folgendem Link: >>> Programm 
Anmeldungen bitte per Fax an +43-1-535 40 64 oder per E-Mail an office@ktverband.at
Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung dringend erforderlich!

Anmeldefrist von Seminar und Vollversammlung bis 20. November 2015 verlängert!





Treffen der OÖ-KT-Gruppe am 16. September 2015 - "Altlastensanierung Kokerei Linz"

Bereits zum fünften Mal traf sich die OÖ-Gruppe der KulturtechnikerInnen zu einem anre­gen­den Fachaustausch. Diesmal war das Gelände des größten österreichischen Industrie­be­trie­bes der voestalpine in Linz das Ziel unserer Exkursion. Dankenswerter Weise eingeladen von den Kollegen Peter Hackl, von der Umweltabteilung der voestalpine, und Stefan Kreuz­wieser, von der PORR Um­welt­technik, trafen sich mehr als 20 Kolleginnen aus den letz­ten fünf Stu­di­en­jahrzehnten bei spät­sommerlichen Schönwetter vor der voestalpine-Stahl­welt, um aktuell Österreichs größtes Altlastensanierungsprojekt mit einem Kostenvolumen von rd. 150 Mio. € in Augenschein zu neh­men. 



Die Altlast „Kokerei Linz“ am Betriebsstandort der voestalpine in Linz ist eine der größ­ten Alt­lasten Österreichs, welche durch Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg entstanden ist. Durch die Kriegseinwirkungen liegen bzw. lagen massive Kontaminationen im Boden und Grund­was­ser vor, welche seit Herbst 2012 mithilfe folgender Maßnahmen gesichert bzw. sa­niert wer­den:

• Funnel&Gate-System zur Grundwasserabstromsicherung
Sicherung der wassergesättigten Bodenzone mittels Funnel & Gate-System (Dichtwand mit reaktiven Fenstern entlang der nordöstlichen Grenze der Altlast bis zur Donau) und einer damit verbunden Grundwasserhaltung.


Fotocredit: Ehrengruber

Teilräumung der ungesättigten Bodenzone, Bodenwäsche und Wiederverfüllung
Aushub und Behandlung von kontaminierten Bodenmaterialien in der Nasstrenn- und Bo-denverwertungsanlage am Stand¬ort und anschließende Wiederverfüllung am Standort bzw. Entsorgung der Schadstoffsenken (z.B. thermische Verwertung).

Bodenluftabsaugung in der ungesättigten Bodenzone
Dekontamination der ungesättigten Bodenzone von leichtflüchtigen Kohlenwasserstoffen in einigen Bereichen (z.B. ehemalige Benzolanlage).

Schadstoffphasenabschöpfung in der gesättigten Bodenzone
Im Rahmen der Teilmaßnahme Phasenschöpfung ist der Aufschluss des oberflächennahen, grundwasserführenden Horizontes mit einer Mächtigkeit von rd. 10 m durch Vertikal- und Horizontalfilterbrunnen vorgesehen. Das Ziel liegt in der Fassung der auf dem Stauer aufsitzenden schweren Phase im Übergangsbereich des quartären Aquifers zum tertiären Stauer (Schlier) sowie der auf dem Grundwasserkörper aufschwimmenden leichten Phase.

Besichtigt wurden aktuell laufende Teilräumungsphasen des kiesigen Bodens sowie die im 2-Schichtbetrieb laufende Bodenwaschanlage. Bestens kulinarisch versorgt fand die Exkursion ihren würdigen Abschluss.

Christian Ehrengruber, für die Landesgruppe OÖ des KTWW-Verbandes




Mit freundlichen Grüßen
Obmann GF DI Manfred ASSMANN



 

Verband der Absolventinnen und Absolventen der Studien für

Kulturtechnik und Wasserwirtschaft

1190 Wien, Muthgasse 18

www.ktverband.at
 
 

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