Events der "Jungen Abfallwirtschaft"

2. Workshop der "Junge Abfallwirtschaft" in Leoben

Die Junge Abfallwirtschaft des ÖWAV hat sich am 6. November in Leoben zusammengefunden und im Rahmen eines Workshops das Thema „Abfallsammlung 4.0 - Was bringt die Zukunft“ behandelt. 

In einem Brainstorming (World Café) wurden an vier zielgruppenspezifischen Thementischen aus vier verschiedenen Stakeholderperspektiven („BürgerInnen“, „TouristInnen“, „Gewerbetreibende und Industrielle“ und „Händler“) Überlegungen zu alternativen oder neuen Sammelstrategien, unter Beachtung ökologischer und ökonomischer Rahmenbedingungen, zu Qualitäts- und Mengensteigerung der getrennt erfassten Abfälle angestellt.
Der Einfluss von sozio-demographischen und topographischen Begebenheiten auf die Sammelqualität und der Sammelmengen wurde den TeilnehmerInnen als Leitthema vorgegeben. Anhand dieser Hauptfrage wurden an den Thementischen die unterschiedlichen Sichtweisen zur Optimierung bzw. Nutzung alternativer Sammelwege und Strategien zur Steigerung der Sammelmengen und Qualitäten diskutiert.

Die Ergebnisse dieses Workshops werden vom Kernteam der Jungen Abfallwirtschaft zu einer ÖWAV-Publikation verschriftlicht und 2019 veröffentlicht


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(Foto: ÖWAV)

7. Get-together "Junge Abfallwirtschaft im ÖWAV"

Am 18. September 2018 traf sich die Junge Abfallwirtschaft des ÖWAV im ARA Innovation Space in Wien, um über das Thema Kunststoffrecycling zu informieren und zu diskutieren. 

Hon.-Prof. Christoph Scharff und Laura Glasberg begrüßten die zahlreich erschienen jungen ExpertInnen im Namen der ARA AG und erklärten einführend die Beweggründe und Ziele des vor rund einem Jahr gegründeten ARA Innovation Space. 

Die Impulsreferate zum o.a. Leitthema wurden diesmal von Christian Hude von der ALPLA / PET Recycling Team GmbH zum Thema „Rückführung von Verpackungsabfällen in die Herstellung von Kunststoffverpackungen“ und von DI Günther Höggerl von der Müller-Gutenbrunn Group zum Thema „Technische Kunststoffe im Visier – Recyclingmöglichkeiten für E-Schrott“ gehalten. Dr. Marlies Hrad (BOKU Wien) und Dr. Gernot Kreindl (Stadtgemeinde Leoben) führten durch den Nachmittag und moderierten eine sehr angeregte Diskussion.


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(Fotos: ÖWAV/Titzer)


6. Get-together "Junge Abfallwirtschaft im ÖWAV"

Am Vortag der AWT 2018 in Salzburg traf sich die Junge Abfallwirtschaft im ÖWAV bereits zum 6.Mal, um in zwei interessanten Vorträgen Informationen zum Thema Ökodesign und Sekundärrohstoffeinsatz in der produzierenden Industrie auszutauschen. Über 45 junge Expertinnen hatten die Möglichkeit im WIFI Salzburg mit Univ.-Prof. Erik Hansen (JKU Linz) und GF Ing. Harald Bleier (ecoplus / Kunststoff-Cluster) über Produktinnovation im Kontext der Kreislaufwirtschaft und den Einsatz von Sekundärrohstoffen in der Kunststoffindustrie zu diskutieren.

Prof. Hansen, Leiter des Instituts für Integrierte Qualitätsgestaltung (IQD) an der Johann Keppler Universität Linz, informierte in seinem Impulsreferat über aktuelle Entwicklungen im Bereich des Ökodesigns und der Kreislaufwirtschaft in der Produktion, vor dem Hintergrund einer Differenzierung durch Qualitätsführerschaft. Best-Practice Beispiele wurden im Detail vorgestellt und auch die Hintergründe und Intentionen renommierter Firmen aufgezeigt, warum ein Schließen von sowohl technischen als auch biologischen Kreisläufen verfolgt wird. Innovationen in der Produktgestaltung und Herstellung wurden aufgezeigt, aber auch neue Dienstleistungen (performance contracting, sharing, leasing und pay-per-use) präsentiert.

Ing. Bleier, Cluster-Manager des Kunststoff-Clusters, hob in seinem Impulsreferat aktuelle Entwicklungen im Bereich der Kunststoffindustrie hervor. Bereits weit vor der Veröffentlichung der EU Kunststoffstrategie, welche in den kommenden Jahren auf EU Ebene umzusetzen ist, konnten mehrere Best-Practice Beispiele für den Einsatz von Sekundärrohstoffen in der Kunststoffindustrie aufgezeigt werden. Hervorgehoben wurden vor allem die Projekte „Rec2Tec“, ein innovatives Verfahren zur Herstellung technisch anspruchsvoller Funktionsbauteile aus polymeren Sekundärrohstoffen, und „Tex2Mat“, welches neue Prozesse zum Recycling von Textilabfällen erforscht. Schlussendlich geht es aber immer darum, das letzte Stück des Kreislaufs vom Lebensende eines Produkts wieder hin zur Produktion durch Forschungs- und Entwicklungspartner zu schließen und einen entsprechenden Markt für Sekundärrohstoffe zu generieren.

Die Junge Abfallwirtschaft im ÖWAV wird das nächste Mal im Herbst 2018 - diesmal in Kooperation mit dem ARA Innovation Space - zusammenkommen.


1. Get-together "Junge UmweltjuristInnen & Junge Abfallwirtschaft"

Der ÖWAV veranstaltete am 29.11.2017 erstmals ein gemeinsames Get-together der Jungen UmweltjurstInnen und der Jungen Abfallwirtschaft in der KPC in Wien.

Über 100 TeilnehmerInnen wurden von Mag. Silvia Gloser (NUA Abfallwirtschaft GmbH) und Ing. Dr. Florian Berl (Onz, Onz, Kraemmer, Hüttler Rechtsanwälte GmbH) durch das Programm geführt.
Im Rahmen der Veranstaltung informierte Univ.-Lektor Dr. Peter Hodecek (Scholz GmbH) über die neuen gefahrenrelevanten Eigenschaften und deren Auswirkungen auf den Umgang mit gefährlichen Abfällen in der Praxis, vor allem im Hinblick auf das Gefahrenmerkmal ökotoxisch (HP14). Interessant waren zudem die Informationen von Mag. Christine Hochholdinger (BMLFUW) über die Maßnahmenpakete des kommenden Abfallvermeidungsprogramms. Diskutiert wurde vor allem über die Bereiche Ökodesign und Lebensmittelabfälle. Abschließend beleuchtete MMag. David Suchanek (Niederhuber & Partner Rechtsanwälte GmbH) mögliche rechtliche Auswirkungen neuer Vorgaben des BAWP 2017 sowie des neuen Gefahrenmerkmals HP14 in der Praxis. 

Beim anschließenden Ausklang hatten die jungen ExpertInnen die Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen und Fragen an die ReferentInnen zu richten.

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