30.06.26

2. ÖWAV-Impulsgespräch zu Kreislaufwirtschaft

Der ÖWAV hat im vergangenen Jahr einen eigenen Bereich für Public Affairs Management aufgebaut, um die fachliche Expertise des Verbandes noch gezielter in politische Entscheidungsprozesse einzubringen. Unser Anspruch ist es, für einen thematisch breiten, faktenbasierten und lösungsorientierten Dialog, Wissenschaft, Praxis, Verwaltung und Politik aktiv zu vernetzen.

Ein zentraler Baustein dieses neuen Public-Affairs-Schwerpunkts sind die ÖWAV-Impulsgespräche. Sie schaffen Raum für einen direkten Austausch zwischen politischer Ebene und ÖWAV-Expert:innen. Kompakte Vorträge und persönliche Gespräche ermöglichen es, aktuelle Herausforderungen klar aufzuzeigen und gemeinsam Wege für eine nachhaltige Zukunft zu entwickeln. 

Am 29. Juni 2026 fand nun das zweite ÖWAV-Impulsgespräch statt. Thema war „Wie schaffen wir eine optimale Zirkularität“. Vor dem Hintergrund der österreichischen Kreislaufwirtschaftsstrategie und aktueller europäischer Vorgaben wurden von den Experten ÖWAV-Vizepräsident Roland Pomberger (Montanuni Leoben), Helmut Rechberger (TU Wien) und Elisabeth Punesch (Amt der NÖ Landesregierung) zentrale Herausforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten für die Weiterentwicklung des Rechtsrahmens beleuchtet. Im Mittelpunkt stand der Austausch über jene Maßnahmen und Rahmenbedingungen, die einen möglichst hohen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten und gleichzeitig praktikabel umsetzbar sind. 

Im Gespräch wurden insbesondere jene Punkte angesprochen, die in den nächsten Jahren politisch relevant werden können: 

• Die Abfallmengen und Stoffströme in Österreich
• Die Grenzen von Recyclingquoten
• Die Rolle der Abfallwirtschaft in der Kreislaufwirtschaft 

Der ÖWAV wird dieses Gesprächsformat fortsetzen und den Austausch mit der Politik weiterführen. 


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