25.02.26

DWA: Ziele der Klärschlammverordnung bis 2029 nicht erreichbar

Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) warnt, dass die gesetzlichen Ziele zur Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm bis 2029 nicht umsetzbar sind. Laut DWA-Präsident Uli Paetzel fehlen sowohl ausreichende Monoverbrennungskapazitäten als auch großtechnisch erprobte Recyclinganlagen, um die Vorgaben flächendeckend erfüllen zu können. 
 
Der Verband fordert daher eine Fristverlängerung um zehn Jahre. Eine Fondslösung lehnt die DWA ab, da sie Investitionsanreize schwächen würde. Gleichzeitig müsse der Schutz von First Movern, die bereits in P‑Recycling investieren, gewährleistet bleiben. 
 
In einem Schreiben an das Bundesumweltministerium schlägt die DWA neue Starttermine vor: 2039 für Kläranlagen über 100.000 Einwohnerwerte und 2042 für Anlagen ab 50.000 EW. Nur so sei eine realistische und dauerhafte Umsetzung der Kreislaufwirtschaftsziele möglich. 
 

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