Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft hat Ende April 2026 über 900 Projekte zur Stärkung der Wasserinfrastruktur genehmigt. Insgesamt werden rund 141 Mio. Euro an Bundesmitteln bereitgestellt, wodurch Investitionen von etwa 566 Mio. Euro ausgelöst werden.
Die Förderungen betreffen zentrale Bereiche der Daseinsvorsorge:
78 Mio. Euro für Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung
39,4 Mio. Euro für Hochwasserschutz
23,4 Mio. Euro für Gewässerökologie
Ein Schwerpunkt liegt mit 755 Projekten auf der kommunalen Siedlungswasserwirtschaft. Neben der Sanierung und dem Ausbau bestehender Netze dienen die Maßnahmen vor allem der Anpassung an den Klimawandel und der langfristigen Sicherstellung der Versorgungssicherheit. Gleichzeitig werden Projekte zur Renaturierung von Gewässern sowie zum Schutz vor Naturgefahren umgesetzt.
Die Investitionen unterstreichen die zentrale Bedeutung einer leistungsfähigen Wasserinfrastruktur für Lebensqualität, Umweltschutz und wirtschaftliche Entwicklung in Österreich.
Der ÖWAV unterstützt diese Investitionen seit Jahren. Gemeinsam mit Partnerorganisationen hat er bereits in den letzten Jahren mehrere Forderungspapiere für ausreichende Fördermittel in der Trink- und Abwasserwirtschaft vorgelegt und damit die Notwendigkeit langfristiger Finanzierung hervorgehoben.
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