27.08.26

Klärschlammbewirtschaftung neu – ÖWAV-Klärschlammtagung 2026

Durch die Abfallverbrennungsverordnung (AVV) 2024 ist mit 1.1.2033 künftig die begrenzte Ressource Phosphor aus Abwasser bzw. Klärschlamm in Österreich rückzugewinnen, um diese nachhaltig in die Landwirtschaft zurückzubringen und letztlich für unsere Ernährungssicherheit vorzusorgen. Betroffen sind davon alle Abwasserreinigungsanlagen mit einem Bemessungswert ab 20.000 EW60, die kommunales Abwasser reinigen. 
 
Im Vergleich dazu ist die Phosphorrückgewinnung aus Abwasser bzw. Klärschlamm in Deutschland bereits ab dem Jahr 2029 gefordert, wobei es hier noch viele Diskussionen zur Umsetzung gibt. So wird etwa davon ausgegangen, dass die notwendigen Kapazitäten zur Klärschlammverbrennung bis 2029 wahrscheinlich auf nationaler Ebene errichtet sein werden, die Kapazitäten zur Rückgewinnung des Phosphors jedoch lediglich nur für ein Drittel der Menge betriebsbereit sein werden. Die DWA fordert diesbezüglich u.a. rechtssichere Übergangslösungen für Klärschlammaschen und ein Modell für den schrittweisen Ausbau des Phosphor-Recyclings mit Beginn 2029, siehe unter Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm - DWA e. V.. 
 
Zur aktuellen Klärschlammthematik veranstaltet der ÖWAV am 21 und 22. Oktober 2026 in der Messe Wels die traditionelle ÖWAV-Klärschlammtagung 2026. Alle Details zur Veranstaltung finden sie unter folgendem Link: 
 
 

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