Kurs „Das ABC der UVP bei Abbauprojekten“
Bei Vorhaben zur Rohstoffgewinnung sind auch die Bestimmungen des UVP-Gesetzes zu betrachten. Neben den eigens im UVP-G 2000 dafür vorgesehen Schwellenwerten, sind auch noch weitere Tatbestände (bspw jene in Bezug auf Rodungen) zu berücksichtigen. Dazu kommen noch weitere UVP-rechtliche Spezifika, wie beispielweise die Notwendigkeit von kumulativen Betrachtungen, die UVP-rechtliche Beurteilungen durchaus komplex machen. Zur Erlangung von Rechtsicherheit sind insbesondere UVP-Feststellungsverfahren ein probates Mittel zur Feststellung einer möglichen UVP-Pflicht.
Da UVP-Verfahren sowohl in zeitlicher als auch kostenmäßiger Sicht umfangreich und aufwändig sind, ist es von essenzieller Bedeutung entsprechend qualifizierte Unterlagen zu erarbeiten und mit einem entsprechenden Team das Verfahren abzuführen.
Dieser Kurs soll den Teilnehmern einen Einblick gewähren sowie das nötige Basiswissen vermitteln.
Anhand von Fallbeispielen aus der Praxis soll auch aufgezeigt werden, welche gravierenden Fehler auftreten können bzw. wie man diese vermeiden kann.
Die KursteilnehmerInnen sollen durch PraktikerInnen mit langjähriger Erfahrung Tipps und Tricks für eine kompetente Verfahrensabwicklung erhalten. Besonderes Augenmerk legen die Vortragenden dabei auf die leichte Verständlichkeit der Inhalte für TeilnehmerInnen ohne juristisches Vorwissen.
Betreiber:innen von Schottergruben, Steinbrüchen, Tongruben und sonstigen Rohstoffgewinnungen, Deponiebetreiber:innen, Infrastrukturunternehmen, Markscheider, Planer:innen, Sachverständige, Arbeitsinspektor:innen, Behörden, Verwaltungsgerichte, Umweltanwält:innen, Rechtsanwält:innen, Gemeinden, politische Entscheidungsträger:innen.
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| 510 € Ermäßigter Preis für Mitglieder
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| Organisatorische Auskünfte: | | Fachliche Auskünfte: Mag. Isabella Ebner
Bereichsleitung Recht & Wirtschaft
Tel. +43-1-535 57 20-91
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