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21.10.26

Webinar „Kommunaler Klärschlamm als Ressource“

Orientierung bei Phosphorrückgewinnung und Kreislaufwirtschaft: Was Gemeinden jetzt wissen müssen

Klärschlamm ist nicht nur ein Entsorgungsproblem, sondern enthält mit Phosphor einen unverzichtbaren Rohstoff. Neue regulatorische Vorgaben stellen Gemeinden und Abwasserverbände jedoch vor wichtige strategische Entscheidungen: Wie soll Klärschlamm künftig verwertet werden? Welche Kooperationen und Kapazitäten werden benötigt? Und mit welchen Kosten ist zu rechnen? Das Webinar wird am 04. November 2026 im Rahmen des Projekts Team Kreislaufwirtschaft in Kooperation mit dem ÖWAV – dem Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverband veranstaltet und gibt einen kompakten Überblick über die aktuelle Klärschlammbewirtschaftung in Österreich, erläutert die rechtlichen Anforderungen und zeigt anhand eines regionalen Beispiels, wie sich Kläranlagenbetreiber gemeinsam auf die Veränderungen vorbereiten.

Thema
Kommunalabwasserrichtlinie und die österreichische Abfallverbrennungsverordnung bringen Anforderungen an die Abwasserreinigung, Klärschlammbehandlung und Rückgewinnung von Phosphor.

Für Gemeinden und Abwasserverbände stellen sich damit zahlreiche Fragen:

Wo und in welchen Mengen fällt Klärschlamm an? Wie wird er derzeit in Österreich verwertet?

Welche Anlagen sind von den neuen Vorgaben betroffen? Welche technischen und organisatorischen Lösungen stehen zur Verfügung?

Und wie können sich Gemeinden frühzeitig auf Investitionen, steigende Kosten und neue Kooperationserfordernisse vorbereiten?

Im kostenlosen Webinar ordnet Matthias Zessner-Spitzenberg von der TU Wien die gegenwärtige Klärschlammbewirtschaftung ein und zeigt, welche Rolle Phosphorrückgewinnung künftig für eine kreislauforientierte Nutzung spielen kann. Hubert Grech vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft erläutert die aktuellen regulatorischen Rahmenbedingungen und die Vorgaben zur Phosphorrückgewinnung. Markus Callegari vom Abwasserverband Hall in Tirol–Fritzens gibt anschließend Einblick in die „Tiroler Lösung“. Der Werkstattbericht zeigt, wie mehrere Kläranlagenbetreiber gemeinsam an einem zukünftigen Verwertungsweg arbeiten.

Ziel der Veranstaltung ist es, bestehende Unsicherheiten zu reduzieren und Gemeinden sowie Abwasserverbänden eine fundierte Grundlage für ihre nächsten Schritte zu bieten.


Anmeldungen sind bis 3. November möglich.
 

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