21.03.25

Neptun Staatspreis für Wasser 2025 in 5 Kategorien vergeben

Innovation, Bildung und Kultur. Aus über 700 Einreichungen zeichnete Bundesminister Totschnig gemeinsam mit ÖVGW-Vizepräsident Nikolaus Sauer und ÖWAV-Präsident Martin Niederhuber am 20.03.2025 die wirkungsvollsten Projekte aus. Ein Wiener Unternehmen filtert Medikamentenrückstände aus Abwässern. Ein grenzübergreifendes Bildungsprojekt macht den Klimawandel für österreichische und slowenische Schüler:innen erlebbar, und ein Fluss-Renaturierungsprojekt in Oberösterreich dient als Vorbild für weitere Initiativen. 
 
„Der Neptun Staatspreis für Wasser macht sichtbar, was Österreich weltweit auszeichnet: Exzellente Wassertechnologie, starkes regionales Engagement und gelebte Wertschätzung für unser kostbarstes Gut – Wasser, “ so eröffnete Bundesminister Norbert Totschnig die feierliche Neptun Preisverleihung. Auf Einladung vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft (BML), dem Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverband (ÖWAV) und der Österreichischen Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) waren rund 250 Gäste aus Politik, der Wasserwirtschaft und der kommunalen Verwaltung in Wien vor Ort, um die wirkungsvollsten Wasserprojekte aus Österreich in fünf Kategorien zu ehren. 
 
Zwei nominierte Projekte konnten sich besonders freuen. Das Projekt des Umweltbildungszentrums Steiermark „Let’s flow together!“ schaffte mit österreichischen und slowenischen Schüler:innen im Rahmen des 1. Aktionstages an der Mur im Juni 2024 mehr Bewusstsein für Klimawandelanpassungen und durfte sich über den Publikumspreis und damit die begehrte Neptun-Trophäe freuen.
 
Als eines der am stärksten regulierten Gewässer in Österreich wurde die Aschach in der Marktgemeinde Waizenkirchen (OÖ) mit einem umfassenden Renaturierungsprojekt in einen naturnahen Flusslauf verwandelt. Die Gemeinde wurde dafür als Bundessieger in der Kategorie WasserREGIONAL ausgezeichnet. Beide Projekte erhielten ein Preisgeld von 3.000 €.
 
Wie durch biobasierte Aktivkohle Medikamentenrückstände, Kosmetika und Pestizide aus dem Abwasser gefiltert und somit Lebewesen in Gewässern besser geschützt werden können, zeigt die Produktinnovation DONAU PAC © AQUACLEAR von der Donau Chemie AG und erreichte damit den ersten Platz in der Kategorie WasserFORSCHT.
 
Für die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Wasser wurde das wellenklaenge Festival aus Lunz am See mit dem ersten Platz in der Kategorie WasserKREATIV ausgezeichnet. Seit Jahren erforscht das Festival die klangliche Welt unter Wasser und macht sie mit musikalischen Darbietungen und Workshops erlebbar.
 
Den Sieg im regionalen Foto- und Videowettbewerb WasserWIEN holte sich Marius Holzapfel mit seinem Bild „Bienen so durstig wie Elefanten am Zentralfriedhof“
 
Weitere Urkunden wurden an 8 Projekte aus 5 Bundesländern verliehen.
 
Mehr Informationen zu allen ausgezeichneten Siegerprojekten finden Sie unter: www.neptun-staatspreis.at/projekte/ 
 
Die komplette Fotogalerie des Abends steht Ihnen in unserer FlickR Fotogalerie >hier< zur Verfügung.
 
Impressionen der Preisverleihung
Fotos: Max Slovencik
 

Zurück

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Jetzt einreichen: Neptun Staatspreis für Wasser sucht Projekte in fünf Kategorien!

Jetzt einreichen: Neptun Staatspreis für Wasser sucht Projekte in fünf Kategorien! Beiträge aus den Bereichen Forschung und Wissenschaft, Bildung, regionales Engagement sowie aus Kunst und Kultur können bis 11. Oktober 2026 eingereicht werden und erhalten eine Chance auf die begehrte Auszeichnung, die im März 2027 verliehen wird.

Seminar "Mineralöl- und Fettabscheideranlagen"

Am 21. Mai 2026 fand in Wien das ÖWAV-Seminar „Planung, Bewilligung und Betrieb von Mineralöl- und Fettabscheideranlagen“ statt. Die Teilnehmer:innen erhielten einen kompakten und praxisnahen Überblick über aktuelle fachliche sowie rechtliche Anforderungen im Umgang mit mineralöl- und fetthaltigen Abwässern. Im Fokus standen die ÖWAV-Regelblätter 16 und 39.

BM Totschnig: Über 900 Projekte für Österreichs Wasserinfrastruktur genehmigt

Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft hat Ende April 2026 über 900 Projekte zur Stärkung der Wasserinfrastruktur genehmigt.

Diese Publikationen könnten Sie interessieren

DataTable internal index is corrupted: '5'.

Informationen zu Cookies auf ÖWAV-Seite: Diese Seite verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Impressum
Kontakt