04.03.19
ÖWAV-/TU Wien-Seminar „Weitergehende Abwasserreinigung “
Das diesjährige TU-Seminar am 26. und 27. Februar behandelte mit dem Thema „Weitergehende Abwasserreinigung“ die in den letzten Jahren aufgekommenen und schon viel diskutierten „neuen“ Abwasserinhaltsstoffe wie Mikroplastik oder antibiotikaresistente Keime. Die über 270 TeilnehmerInnen wurden an der Technischen Universität Wien von ÖWAV-Präsidenten BR h.c. DI Roland Hohenauer und Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jörg Krampe begrüßt.

Gleich zu Beginn wurde ein Einblick in aktuelle Entwicklungen innerhalb der Europäischen Union gegeben. Mit dem Fitness-Check der EU-Wasserrahmenrichtlinie und der Evaluierung der Richtlinie über die Behandlung von kommunalem Abwasser könnten sich in den nächsten Jahren einige Rahmenbedingungen ändern. 

Im weiteren Verlauf des Seminars wurden in den fachlichen Vortragsblöcken die einzelnen Stoffe abgearbeitet. So referierten die Vortragenden am ersten Tag noch über die weitergehende Stickstoffelimination sowie über die Möglichkeiten der Probenahme und Bestimmung von Mikroplastik in Abwasser. Dazu waren auch hochkarätigen Gastreferenten aus Berlin, Stuttgart und Aachen eingeladen. Im Anschluss an den ersten Tag der Veranstaltung konnte sich das Fachpublikum noch bei einem geselligen Abend im Kreise der vielen Firmenaussteller in Diskussionen vertiefen. 

Am zweiten Tag wurden die Themen weitergehende Phosphorreinigung, Spurenstoffe und Keime präsentiert und diskutiert. Auch hier wurde die Frage weiter beleuchtet, in wie weit die konventionelle Reinigung ergänzt oder erweitert werden muss, um Schadstoffe, auf die die Anlagen derzeit noch nicht ausgelegt sind, zurückhalten zu können. 

Die Vortragsunterlagen wurden als Band 249 der „Wiener Mitteilungen“ veröffentlicht (Bezug: Technische Universität Wien, Institut für Wassergüte und Ressourcenmanagement, http://iwr.tuwien.ac.at/wasser/home/). 


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