31.08.22
Neue Förderungsrichtlinien für Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung

Bundesminister Mag. Norbert Totschnig hat neue Förderungsrichtlinien für die kommunale Siedlungswasserwirtschaft genehmigt, durch die zusätzliche Maßnahmen zur Klimawandelanpassung und zur Verringerung von Treibhausgasemissionen förderfähig sind.

Der Bereich der Trinkwasserver- und der Abwasserentsorgung kann einen wesentlichen Beitrag zur Energieeinsparung sowie zur klimaschonenden Energieerzeugung liefern. Derzeit werden rund 56 % des jährlichen Stromverbrauchs bzw. 73 % des jährlichen thermischen Energieverbrauchs im Bereich der Siedlungswasserwirtschaft selbst erzeugt. Dieser Anteil kann durch weitere Maßnahmen noch gesteigert werden.

Daher sind Einrichtungen zur Erzeugung und Nutzung von Energie oder Wärme aus erneuerbaren Quellen im Ausmaß des Eigenbedarfs auf Anlagen zur Wasserver- Abwasserentsorgung oder Schlammbehandlung auf Grundlage eines Energiekonzepts für die gesamte Anlage förderfähig. Dazu zählt die Nutzung von Sonne, Wind, Erdwärme, Wasserkraft, Biomasse, Deponiegas, Klärgas, Biogas und Abwasserwärme. Ebenfalls auf Grundlage eines Energiekonzepts kommen auf der Energieeinsparungsseite beispielsweise Maßnahmen zur energetischen Optimierung von Kläranlagen in Betracht.

Die neuen Förderungsrichtlinien kommen bereits ab der nächsten Kommissionssitzung im November 2022 zur Anwendung.

Die Förderrichtlinien und weitere Details zu den Regelungen sind unter www.bml.gv.at/foerderung-kommunale-siedlungswasserwirtschaft bzw. www.umweltfoerderung.at/FRL_SWW_2022.pdf abrufbar.


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