Am 14. September 2026 kamen zahlreiche Mitglieder und Gäste im Apothekertrakt von Schloss Schönbrunn zum ÖWAV-Dialog, zur Vollversammlung und zum anschließenden ÖWAV/GWAW-Herbstfest zusammen.
Impulse zur Zukunft der Arbeit
Der 3. ÖWAV-Dialog stand unter dem Titel „Die Zukunft der Arbeit – New Work & demografischer Wandel“. AMS-Vorstandsvorsitzender Johannes Kopf gab in seiner spannenden Keynote Einblicke in die aktuellen Entwicklungen am Arbeitsmarkt und die damit verbundenen Herausforderungen für Unternehmen und Beschäftigte.
Anschließend diskutierten Flora Babin (CirTec BV und „Die Jungen im ÖWAV“), Univ.-Prof. Anke Bockreis (Universität Innsbruck), Monika Springsholz (FCC Austria GmbH) und Andreas Zöscher (Abfallwirtschaftsverband Mürzverband) über Fachkräftemangel, neue Arbeitsformen und die Frage, wie die Wasser- und Abfallwirtschaft auch künftig qualifizierte Mitarbeiter gewinnen und langfristig halten kann.
In den Dialog flossen auch erste Ergebnisse der aktuellen ÖWAV-Mitgliederumfrage mit mehr als 1.000 Teilnehmer ein. So fühlt sich jede dritte befragte Person stark oder eher stark vom Fachkräftemangel betroffen. Gleichzeitig zeigt die Befragung die hohe Bedeutung sinnvoller Arbeit und des gesellschaftlichen Beitrags als Motivation für eine Tätigkeit in unseren Branchen. Weitere Ergebnisse werden demnächst in einem eigenen Bericht veröffentlicht.
Vollversammlung und gemeinsamer Ausklang beim Herbstfest
Im Anschluss fand die ÖWAV-Vollversammlung 2026 statt. Dabei wurde auf das vergangene Verbandsjahr zurückgeblickt und ein Ausblick auf die kommenden Aufgaben und Aktivitäten des ÖWAV gegeben. (Das Protokoll der Vollversammlung wird in Kürze zur Verfügung gestellt.)
Pünktlich zum traditionellen ÖWAV/GWAW-Herbstfest kam auch die Sonne heraus und sorgte für eine herrliche Kulisse. Bei vielen Gesprächen und guter Stimmung klang der gemeinsame ÖWAV-Tag gemütlich aus.
Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern, Gästen und Mitwirkenden für ihr Kommen und den anregenden Austausch!
(Fotocredit: APA-Fotoservice/ÖWAV/Martin Hörmandinger)