18.09.19
24. Österreichische Umweltrechtstage

Am 4. und 5. September 2019 war es endlich wieder soweit – die diesjährigen 24. Österreichischen Umweltrechtstage wurden traditionsgemäß in Kooperation mit dem Institut für Umweltrecht der Johannes Kepler Universität Linz und mit Unterstützung des Vereines zur Förderung des Instituts für Umweltrecht an der JKU in Linz veranstaltet. Über 160 TeilnehmerInnen freuten sich darauf, DEM Branchentreff im Umweltrecht beizuwohnen, um sich einerseits weiterzubilden und darüber hinaus neue Kontakte zu knüpfen und alte zu pflegen. 

Nach einer Begrüßung durch SC DI Christian Holzer (BMNT, ÖWAV-Präsidium) und Univ.-Prof.Mag.Dr. Erika Wagner (JKU Linz) startete der erste Vormittag mit den alljährlichen Newsflashes aus Europarecht und öffentlichem Recht. Am Nachmittag widmeten sich die URT dann dem diesjährigen Generalthema – dem neuen Altlastenrecht. Dabei gewann das Publikum spannende Einblicke und Hintergrundinformationen über die Ziele und das Vorhaben des neuen ALSAG. Darauf aufbauend wurden Detailfragen, wie u.a. Angelegenheiten der Beurteilung, des Verursacherprinzips und des Wertausgleichs sowie immobilien- und verfassungsrechtliche Fragestellungen, behandelt.

Der erste Tag fand seinen Ausklang beim besonders gelungenen Abendempfang der JKU im OK Deck im Offenen Kulturhaus Linz und schaffte es die TeilnehmerInnen – im wahrsten oder weitesten Sinne – zu berauschen: Zum Thema „Sinnesrausch“ gab es nicht nur eine Bio-Sekt-Verkostung, sondern zudem spannende Führungen durch das Kulturhaus bis in die luftigen Höhen des Linzer Höhenwegs. Zudem wurde der alljährliche „Österreichische Umwelt- und Technikrechts-Preis 2019“ durch die Haslinger/Nagele Rechtsanwälte GmbH, den Verlag Manz, der IG Umwelt und Technik und den ÖWAV verliehen.

Am nächsten Tag ging es dann vielseitig weiter. Die TeilnehmerInnen der URT hatten die Qual der Wahl und mussten sich zwischen zwei spannenden Workshops zu den Themen „Prognose und Beweislast im Genehmigungsverfahren“ und „Herausforderung Infrastruktur und Industrie“ entscheiden. Danach wurden noch aktuelle Judikate aus dem Umweltprivatrecht, sowie neue Entwicklungen im Wasser- und Abfallrecht präsentiert. Das Publikum zeigte von Anfang bis Ende durchgehend großes Interesse an den vorgetragenen Inhalten, wodurch viele lebendige und angeregte Diskussionen entstanden und zugleich schon wieder Lust auf nächstes Jahr machten.  

Impressionen der Veranstaltung 
(Fotos: Rainer Weiß)


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