08.10.25

Erste Erfahrungen nach einem Monat IFG

Seit dem 1. September 2025 ist das neue Informationsfreiheitsgesetz (IFG) in Österreich in Kraft. Es ersetzt das jahrzehntelang geltende Amtsgeheimnis und verankert ein Grundrecht auf Zugang zu staatlichen Informationen. Damit soll ein Kulturwandel in Richtung mehr Transparenz eingeläutet werden.  
 
Doch die große Welle an Bürgeranfragen blieb bislang aus. Laut heimischen Medien, die sich auf Aussagen des Gemeindebunds beziehen, ist die Zahl der tatsächlichen Informationsbegehren im ersten Monat überraschend gering bzw. gleich wie vor Inkrafttreten des IFG. Ein Grund für die Zurückhaltung könnte die Unsicherheit über die konkrete Anwendbarkeit des Gesetzes sein oder einfach das überschaubare Interesse der Bevölkerung an derart öffentlichen Angelegenheiten. Trotz der ausbleibenden Anfragenflut wurde immerhin ein Kulturwandel in Richtung mehr Offenheit angestoßen. Die weitere Entwicklung bleibt dabei weiterhin von großem Interesse. 
 
Eine kompakte Zusammenfassung des IFG und seiner Anwendbarkeit findet sich auf der Website des ÖWAV unter folgendem LINK.  

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